Amazon Prime - darum dreht sich momentan fast alles...

Amazon Prime... wie war die Welt eigentlich zuvor?
Ohne Amazon Video das im TV anschauen müssen, was andere für einen ausgewählt hatten.
Ohne mal schnell Kleinigkeiten zu bestellen und dabei nicht auf das Porto achten zu müssen.
Heute bestellt und spätestens morgen da - mit Amazon Prime Now sogar innerhalb weniger Stunden.
Der Alltag ohne unsere Amazon Echo Alex ist mittlerweile auch anders - ich sage mal optimierter: Mal schnell einen Timer beim Kochen auf Zuruf stellen, schnell zwischen Radiosendern hüpfen, die Kinder wählen aus Hunderten von Hörspielen sich selbst was aus. Da fällt mir langsam auch ein Nachteil an: Ich kann Bibi Blocksberg nicht mehr hören... sie geht mir auf den Geist. Aber den Kindern gefällts.

Ich merke, dass wir mittlerweile von diesem Rundumsorglospaket nahezu abhängig sind. So ist zumindest das Gefühl, wenn ich an das Schreckensszenarion denke, wenn Amazon nicht mehr da wäre.
Oder uns kündigt, wegen zu vieler Rücksendungen (die sich aber wirklich im Rahmen halten).

Trotzdem mache ich gerne Werbung für Amazon - ich kanns nur empfehlen einfach mal die Probemitgliedschaft zu testen: Amazon Prime

Geburtstagsgeschenkideen


Für den dritten Geburtstag unserer Tochter haben wir ein paar empfehlenswerte Geschenkideen (Amazon Partnerlinks):
Damit kann man eigentlich nichts falsch machen.

Neues Everyday Carry (EDC) Gadget: Leatherman Micra

Ein neues Mini-Werkzeug befindet sich an meinem Schlüsselanhänger.
Das Leatherman Multifunktionstool Micra (Amazon Link) ersetzt mein kleines Schweizer Mini-Messerchen.
Das Micra gehört wohl zu den bekanntesten "Everyday Carry Gadgets" - den überlebenswichtigen Werkzeugen die im Alltag nie fehlen sollten.
MacGyver lässt grüssen - und ich auch!

Dry Aging: Wiedermal ein gelungenes Paket RibEye-Steaks

Nach zwei Wochen und zwei Tagen Reifezeit im Kühlschrank, habe ich wiedermal ein Dry-Aging-Paket geöffnet. Ursprüngliche 2,575 kg RibEye-Steak haben sich in 16 Tagen auf 2,200 kg reduziert. 15% Gewichtsverlust - aber 100% mehr Geschmack.
Dry-Aged RibEye - nach 16 Tagen Reifezeit
Beim letzten Mal habe ich genau drei Wochen gewartet - dieses mal fünf Tage weniger.
Das Ergebnis ist trotzdem sehr gut. Das ganze Stück ist gleichmässig massiv.
Werde zukünftig in diese Zeitschiene tendieren.

Fazit nach dem ersten Grillen: Die eingetrocknete Rinde - die ich immer dran lasse - ist bedeutend weniger intensiv, aber sehr schmackhaft. Manchen ist diese zu heftig im Geschmack - bei zwei Wochen Reifezeit deutlich sanfter. Sogar der Anschnitt war perfekt - nur für 10 Sekunden auf den Grill - Wahnsinn!
Die ersten Steaks mussten gleich auf den Grill

Dry Aging Experiment Teil 3: Nun wird geöffnet

Hier kommt nun ein wenig verspätet mein dritter Teilbericht meines ersten Dry Aging Experiments.
Die Wartezeit war Anfangs recht spannend und auch nervig, da uns ja fast eine Ebene des Kühlschranks fehlte. Aber nach einer Woche hatten wir uns daran gewöhnt.
Und nach genau drei Wochen Reifezeit ging es nun ans Öffnen. 
Nach drei Wochen Reifezeit ca. 20% Gewichtsverlust
Der Gewichtsverlust von 2319 auf 1938 Gramm war schon deutlich - das sind fast 20%!
Ich wusste gar nicht, dass man beim Öffnen eines Fleischpaketes so nervös sein kann...
Das Öffnen des Reifebeutels ging ganz leicht
Noch mal zur Erinnerung. Das Fleisch war ein günstiges Ribeye von einer deutschen Färse aus der Metro - und nicht das allerschönste Stück. Beim Anschnitt kam dann diese marmorierte Schönheit zum Vorschein:
Tolle Marmorierung
Die ersten Scheiben habe ich gleich in eine beschichtete Pfanne mit ein wenig Butterschmalz gelegt. Der zweite Bratversuch wurde dann mit einer unbeschichteten Pfanne durchgeführt.
Interessant war die Schnitt- und Bratoberfläche. Diese war sehr glatt und nach dem heissen Anbraten richtig krustig - fast wie frittiert. Der Unterschied zwischen beschichteter oder unbeschichteter Pfanne war aber insgesamt marginal.

Geschmack: Es war schon eine tolle und überraschende Erfahrung. Leider ist es schon wieder ein paar Wochen her - daher nur schwer nachträglich beschreibbar.
Das Fleisch war sensationell zart in der Mitte und der Geschmack anders als erwartet - aber sehr gut. Muss man einfach probieren! Ich werde das Dry Aging auf alle Fälle weiter praktizieren. Vielen Dank an Markus und sein 55grad.biz

Noch ein paar Tipps und Anmerkungen:
  • Unser Kühlschrank war vorher viel zu warm eingestellt. Mit einem 3-Euro Billigthermometer habe ich 5 bis 8 Grad Celsius gemessen, konnte dann aber schnell die gewünschten 3-4 Grad einstellen (Stromrechnung ...)
  • Rinde wegschneiden: Sollte man eigentlich schon, denn die harte Rinde hat einen sehr sehr intensiven und herben Geschmack, der sich völlig vom inneren weichen Teil unterscheidet. Also für den echten Gourmet gilt wegschneiden, der sparsame Hobbykoch mit Rinde ausprobieren. Diese dann getrennt verspeisen.
  • Rindenstückchen als Cracker anbraten ist immer noch besser als wegschmeissen. Erinnerte mich dann an diese amerikanischen Beef-Cracker (bei uns ja kaum erhältlich).
  • Drei Wochen sind schon lange und das Fleisch entwickelt einen sehr intensiven Geschmack, den ich mag - andere evtl. nicht. Daher sollte der erste Versuch mit zwei Wochen gestartet werden.

Dry Aging Experiment Teil 2: Statusmeldung nach 10 Tagen

Nach 10 Tagen habe ich mir das schöne Stück mal näher angesehen:
- Deutlich dunklere Farbe
- Drucktest: vor allem auf der Liegefläche deutlich verhärtet, kein weiches Fleisch mehr.
- In der Höhe geschrumpft, d.h. der Querschnitt der Steaks wird etwas flach sein.

Am faszinierendsten ist aber der Gewichtsverlust von fast genau 200 Gramm.
Eine Woche gebe ich dem Stück noch, dann wird geöffnet!


Mein erstes Dry Aging Experiment - Steak aus dem Reifebeutel

Bald beginnt ja wieder die Grillsaison. Und darauf will ich vorbereitet sein. Mit einem schönen Stück Fleisch. Steaks aus Rindfleisch sollen ja schön abgehangen sein - und da gibt es was Neues (eigentlich gibt es das Prinzip schon recht lange....): Spezielle Reifebeutel, in denen das Fleisch mehrere Wochen reift. "Dry Aging" heisst die Methode.

Das werde ich nun mal ausprobieren. Zufälligerweise bietet ein alter Schulspezl diese Reifebeutel und sein Know-How an. Erhältlich sind die Beutel hier - dort gibts auch eine ausführliche Anleitung: www.55grad.biz

Also los geht's! Viel braucht man nicht dazu:
Dry Aging Equipment

  • Reifebeutel
  • Fleisch: Ich nehme auf Empfehlung von 55grad.biz ein Ribeye-Stück von der deutschen Färse (Ökobilanz, mangels weiter Anreise aus bspw. Argentinien sehr positiv!)
  • Etwas zum Luftabsaugen: Idealerweise ein professionelles Vakuumier-Gerät. Alternativ: Strohalm und Kabelbinder.